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Der Tango-Zyklus, entstanden in den letzten Jahren, nimmt innerhalb ihres Gesamtwerks zweifellos eine Sonderstellung ein. Die schwungvolle Kontur, begleitet von sparsamen aber treffend platzierten Farbbalken und -bögen, fixiert den Ausschnitt einer heftigen Bewegung, den Betrachter unmittelbar nachvollziehen und "weiterdenken". Die poetischen Titel transformieren den Tanz in eine leidenschaftliche Gestensprache, die den Lebensstil der Portenos, der Einwohner der argentinischen Metropole Buenos Aires, eindrucksvoll dokumentiert.
Für die Künstlerin bedeutet die Auseinandersetzung mit den artistischen Mitteln, einen Weg zu finden, Raum, Fläche und Bewegung zu einer Einheit zu führen. Für sie ist die Collage ein probates Mittel, die Zeichnung in eine Skulptur und diese - man beachte die Wetterfahnen - in reale Bewegung zu versetzen. Die Skizzenhaftigkeit ihrer Skulpturen lässt diese aufleben, und man möchte sie ergreifen, um sie am Enteilen zu hindern. Heiterkeit, Sinnlichkeit und Harmonie - das sind Resultate einer fast grenzenlosen Phantasie im Dienst von Kreativität und Artistik.
Dr. Ehrenfried Kluckert, Kunsthistoriker, Bremgarten
anlässlich der Ausstellung Tango Argentino,
Das Fest der Südlichen Waldstraße, Karlsruhe



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